Eine Bewertungsanfrage ist nach einer Erfahrung sinnvoll, die der Kunde beurteilen kann. Bei einer Agentur ist das beispielsweise die Projektübergabe oder der Abschluss einer vereinbarten Phase. Ziel ist es, mit einer klaren Einladung echte Meinungen zu ermöglichen und daraus zu lernen. Das Team muss dafür bereit sein, die Rückmeldungen zu beantworten.
Definieren Sie zunächst, welches Ereignis die erbrachte Leistung bestätigt. Nutzen Sie für alle Kunden desselben Prozesses ein einheitliches Kriterium. Halten Sie Unternehmen und Standort der Bewertung fest. Ein Link zum falschen Profil verwirrt sowohl den Kunden als auch spätere Leser.
Formulieren Sie eine neutrale Einladung#
HighLevel erlaubt manuelle Bewertungsanfragen und den Versand über Workflows. Prüfen Sie vorher Integration oder Ziellink, Anfrageeinstellungen und den sichtbaren Absender. Bewertungsanfragen versenden.
Der Text kann die erbrachte Arbeit nennen, für die Zeit danken und den Link bereitstellen. Fragen Sie nach der Erfahrung, ohne eine bestimmte Bewertung vorzuschlagen. Ein kurzer Satz wie „Ihre Meinung zum Projekt hilft uns, besser zu werden; hier können Sie sie teilen“ lässt dem Kunden seine eigenen Worte.
Googles Regeln untersagen Anreize im Austausch für Bewertungen und die gezielte Auswahl ausschließlich positiver Bewertungen. Verwenden Sie keine vorgeschaltete Umfrage, um nur zufriedene Kunden zur öffentlichen Bewertung weiterzuleiten. Offizielle Google-Richtlinien für Inhalte und Beiträge.
Legen Sie eine angemessene Frequenz fest#
- Wählen Sie das Abschlussereignis und verhindern Sie zwei Auslösungen für denselben Meilenstein.
- Versenden Sie eine Einladung mit erkennbarer Leistung und Zielseite.
- Begrenzen Sie Erinnerungen und beachten Sie Kontaktpräferenzen.
- Benennen Sie einen Verantwortlichen für neue Bewertungen.
- Erfassen Sie Probleme, aus denen Verbesserungsaufgaben entstehen sollten.
HighLevel bietet Einstellungen für Verzögerungen, Wiederholungen sowie erste und nachfolgende Nachrichtenvorlagen. Prüfen Sie diese gemeinsam: Die Aktivierung eines Kanals allein legt nicht sämtliche späteren Nachrichten fest. Bewertungsnachrichten konfigurieren.
Antworten Sie mit Blick auf den Kontext#
Hypothetisches Beispiel: Eine Agentur liefert eine Website und bittet zum Projektabschluss um Feedback. Der Kunde lobt das Design, kritisiert aber eine verspätete Schulung. Die öffentliche Antwort bedankt sich und erkennt den konkreten Punkt an. Intern untersucht das Team die Verzögerung und weist eine Verbesserung des Ablaufs zu.
Veröffentlichen Sie zur Verteidigung keine privaten Projektdaten und machen Sie nicht jede Antwort zur Werbebotschaft. Muss eine individuelle Situation gelöst werden, bieten Sie einen direkten Kontaktweg an und bewahren Sie den Kontext für die zuständige Person.
Messen Sie versandte Einladungen, Fehler, neue Bewertungen und Antwortzeiten. Ein Linkklick ist noch keine veröffentlichte Bewertung. Erfassen Sie wiederkehrende Themen wie Kommunikation, Fristen, Klarheit des Umfangs und Support. Dadurch lässt sich erkennen, ob sich die Dienstleistung verbessert, auch wenn sich die Durchschnittsnote innerhalb einer Woche kaum verändert.